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Neuigkeiten aus dem Hause FRITSCH

Hier finden Sie alle aktuellen Neuigkeiten aus unserem Unternehmen und Informationen über unsere Produktinnovationen. Über die Filterfunktion haben Sie die Möglichkeit, nach Medientypen oder Jahreszahlen zu filtern.

ROLLFIX 300: Die manuelle Teigausrollmaschine mit Fußschaltung || ROLLFIX 300: The manual dough sheeter with pedal controlSchneidetische FT 250/ 350: Die Schneidemaschinen für alle Teigarten || Cutting Tables FT 250/ 350: Cutting machines for all types of doug

Seit über 20 Jahren bildet FRITSCH das Handwerk aus

Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bildet seit über 20 Jahren Meister und Auszubildenden des Bäcker- und Konditorenhandwerks an FRITSCH Maschinen aus. Über 230 Schülerinnen und Schüler werden jährlich an der Handwerkskammer in Straubing ausgebildet.

Das Handwerk steht für höchste Ansprüche in Qualität, Ausbildung und Innovation.

Bei der manuellen Ausrollmaschine ROLLFIX 300 nehmen die Schüler die Steuerung beim Ausrollen des Teiges selbst in die Hand. Durch die praktische Fußschaltung haben sie dennoch immer eine Hand frei. Die robuste Edelstahlbauweise der Maschine sorgt für die entsprechende Langlebigkeit. Ergänzt wird die Ausrollmaschine durch den FRITSCH Schneidetisch. Dieser sorgt für einen präzisen Schnitt bei allen Teigarten und einer Minimierung der Teigreste. Durch die gleichbleibend exakten Maße der geschnittenen Teiglinge werden konstante Backzeiten ermöglicht, die wiederum zu einer gleichmäßigen Volumenentwicklung führen.

Warum sich die FRITSCH Maschinen für die Ausbildung besonders gut eignen, erklärt uns Ausbilder Eckbert Huber: „Die Firma FRITSCH ist ein Traditionsunternehmen und der Name steht seit jeher für solide und technisch ausgereifte Bäckereimaschinen. Wir vermitteln den Schülerinnen und Schülern mit FRITSCH Maschinen die traditionellen Arbeitsweisen und Arbeitsschritte beim Tourieren von Croissant-, Plunder- und Blätterteigen. Wir zeigen Ihnen z.B. mit dem FRITSCH Schneidetisch die rationelle und Materialkosten sparende Herstellung von Gebäcken.“

(v.l.n.r.) Geschäftsführung: Frank Gabriel und Andreas Eyd || (f.l.t.r.) Managing Directors: Frank Gabriel & Andreas Eyd

Andreas Eyd & Frank Gabriel teilen die Faszination für das Bäckerhandwerk

„Willkommen in der Welt der Backwaren“ heißt es nun auch für unser Geschäftsführer-Duo Andreas Eyd und Frank Gabriel. Beide waren von Anfang an beeindruckt von den Gebäcken und Brotspezialitäten, die auf unseren Maschinen und Anlagen hergestellt werden, wie auch  vom technischen und teigtechnologischen Know-How der Mitarbeiter. „Es fasziniert mich, was FRITSCH Anlagen alles ermöglichen und welche köstlichen sowie hochwertigen Backwaren wir am Ende in den Händen halten können“, erzählt Eyd begeistert.

Mit ihrer jahrelangen Erfahrung in der Bereichs- und Unternehmensführung sieht MULTIVAC in Eyd und Gabriel die richtigen Personen für die Sanierung und Weiterentwicklung von FRITSCH. Herr Eyd ist mit der vertrieblichen Leitung von FRITSCH betraut. Herr Gabriel übernimmt die Führung aller technischen Bereiche.

Seit 2017 leitete Eyd als Vice President Sales & Operations die MULTIVAC Tochtergesellschaften in den Ländern des Wirtschaftsraums EMEA sowie Australien und Neuseeland. Gabriel ist bereits seit 2011 bei MULTIVAC tätig und übernahm nach der Bereichsleitung für die Internationalen MULTIVAC Produktionsstätten, die Geschäftsführung des Produktionsstandorts in Spanien. Vor MULTIVAC war Eyd als Geschäftsführer in Unternehmen am Bodensee und in Oberschwaben tätig. Diese Unternehmen befanden sich ebenfalls in Restrukturierungsprozessen. Seine Aufgabe bestand darin, neue Strategien zu entwickeln und zu implementieren, um für einen positiven Geschäftsverlauf zu sorgen. 

Ein besonderer Meilenstein in Gabriels Karriere war die Stelle als Leiter der Internationalen Produktionsstätten bei MULTIVAC. Hierbei erweiterte er maßgeblich seinen Wissensschatz im Change-Management. „Einen Veränderungsprozess können wir nur gemeinsam gehen. Ich lernte mit dieser Position vor allem Mitarbeiter mitzunehmen, ein Team ebenso über Distanz aufzubauen und ihnen zu verdeutlichen, welchen Mehrwert diese Veränderungen für sie persönlich haben“, erläutert Gabriel.

„Dank der hohen Qualität der Maschinen genießt FRITSCH ein hohes Ansehen in der gesamten Branche, sodass weiterhin großes Wachstumspotential für die Zukunft besteht,“ so Eyd. Aktiv wollen Eyd und Gabriel die Optimierung der internen Infra- sowie Prozessstruktur vorantreiben. Hierzu gehören die Bereiche Engineering, Beschaffung und Produktion. Ebenso liegt die Beschleunigung der Auftragsabwicklung und die Verzahnung mit den MULTIVAC Tochtergesellschaften in ihrem Fokus. „Eines unserer ersten Handlungsschritte konzentriert sich auf den Ausbau des Vertriebs- und Service-Netzwerks. Dies tun wir, indem wir FRITSCH mit den 87 Tochtergesellschaften von MULTIVAC verheiraten. Die Kundennähe und zeitnahe Betreuung von Kundenanliegen nimmt bei MULTIVAC schon immer eine sehr hohe Relevanz ein, sodass von nun an auch unsere FRITSCH Kunden davon profitieren“, schildert Eyd. 

Zusammen mit MULTIVAC glauben Andreas Eyd und Frank Gabriel fest an die interne Kompetenz, an das Portfolio und den Markennamen FRITSCH. „Auch wenn die Endprodukte von MULTIVAC und FRITSCH komplett unterschiedlich sind, gibt es in der Technik zahlreiche Parallelen, von denen wir nachhaltig Nutzen ziehen können“, so Gabriel.

„Unser täglich Brot“ wird es weiterhin sein, innovative und technische Lösungen zu entwickeln, die es den Handwerks- sowie Industriebäckern ermöglichen, ihre erstklassigen Backwaren herzustellen. Ferner bleiben wir ebenso unserer Philosophie treu, dass sich die Maschinen an den Teig anpassen und nicht umgekehrt.

ROLLFIX 700: Die leistungsstarke Teigausrollmaschine || ROLLFIX 700: The high-performance dough sheeterStanz-Dreh-Einheit: Stanzen und Drehen in einem Arbeitsschritt || Cutting & Turning Unit: Cutting & Turning in one stepWickelsysteme: Spezialisierte Wickelsysteme für unterschiedliche Anforderungen || Coiling Systems: Specialised coiling units for different requirements

Handwerk in seiner schönsten Form

Erleben Sie FRITSCH auf der südback in Stuttgart vom 21. – 24. September 2019 in Halle 7 auf dem Stand Nr. B31 und überzeugen Sie sich live von den Vorzügen der Maschinen und Anlagen. Durch vielseitige Produktdemonstrationen können Sie die Funktionsweise der Maschinen hautnah erleben – und das Ergebnis gleich an Ort und Stelle probieren.

Auf der Messe zeigt FRITSCH seinen Klassiker für die Handwerksbäcker, die ROLLFIX, in den unterschiedlichsten Ausführungen – von der manuellen Teigausrollmaschine ROLLFIX 300 W über die computergesteuerte ROLLFIX 600 bis hin zur leistungsstarken ROLLFIX 700. Die verschiedenen Modelle der ROLLFIX ermöglichen eine effiziente Produktion auf engstem Raum und garantieren ein schnelles und effizientes Arbeiten. Die größte Stärke liegt im schonenden und gleichmäßigen Ausrollen unterschiedlichster Teigarten. Als ideale Ergänzung zu den Ausrollmaschinen kann auch der Schneidetisch FT250 auf dem Stand begutachtet werden. Dieser sorgt für einen präzisen Schnitt bei allen Teigarten und einer Minimierung der Teigreste. Durch die gleichbleibend exakten Maße der geschnittenen Teiglinge werden konstante Backzeiten ermöglicht, die wiederum zu einer gleichmäßigen Volumenentwicklung führen.

 

Und auch die Bäckereimaschine für höchste Vielfalt - die FRITSCH MULTICUT wird natürlich auf der südback in Stuttgart präsentiert. Diese Anlage kann bei unterschiedlichsten Live-Demonstrationen in Augenschein genommen werden. Die MULTICUT ist mit ihrer Flexibilität bei Umrüstbarkeit, Beschickung und Durchsatz und der Abdeckung eines breiten Produktspektrums aktuell einzigartig im Markt. Das Herzstück der MULTICUT ist die zuverlässig arbeitende Stanz-Dreh-Einheit, die es in dieser Form nur bei FRITSCH gibt. Diese stanzt und dreht die Teigdreiecke in einem Arbeitsschritt. Dies reduziert die Zahl der sonst üblichen Übergabepunkte, die den Teig belasten und die Reinigung erschweren. Das Resultat sind exakt ausgerichtete und gleichmäßige Produkte ganz ohne Stauch- und Dehneffekte. Bei Produkten, die lediglich quer geschnitten werden, kommt die servogetriebene Guillotine von FRITSCH zum Einsatz. Diese schneidet auch hohe Produkte wie Mohnschnecken sicher und kraftvoll.

Das gesamte Schneidsystem verfährt dabei synchron mit dem Teigband – und garantiert so gleichförmige, minimal belastete und ungestauchte Produkte auch bei höchster Leistung. Bedient wird die MULTICUT ganz einfach über ein 15-Zoll großes Touch-Display. Die intuitive Steuerung sorgt für einen reibungslosen Produktionsablauf. Mit einer Vielzahl spezialisierter Zusatzgeräte kann die MULTICUT optimal auf die individuelle Fertigung und das gewünschte Sortiment konfiguriert werden. Der Wechsel der Werkzeuge ist mit wenigen Handgriffen einfach und ohne Montagewerkzeug möglich, was das Umrüsten bei Produktwechseln deutlich beschleunigt.

 

Als neues Mitglied einer starken Unternehmensgruppe zeigen wir unseren Kunden mit dem L 300 zudem eine passende Lösung aus dem Hause MULTIVAC live in Aktion. Der Transportbandetikettierer appliziert Etiketten von oben, unten und übereck und ist eine wirtschaftliche Lösung für Standardetikettieraufgaben. Er verfügt über eine eigenständige Steuerung und zeichnet sich durch eine geringe Standfläche aus. Der L 300 kann im Anschluss an eine Verpackungsmaschine oder stand-alone eingesetzt werden.

 

Von all dem können Sie sich auf der südback auf dem FRITSCH Stand B31 in Halle 7 überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

ROLLFIX 700: Die leistungsstarke Teigausrollmaschine || ROLLFIX 700: The high-performance dough sheeter Stanz-Dreh-Einheit: Stanzen und Drehen in einem Arbeitsschritt || Cutting & Turning Unit: Cutting & Turning in one step

Erleben Sie unsere Maschinen hautnah 

Tauchen Sie ein in die Welt der Backwaren und entdecken Sie die neusten Trends vom 8.-11. September auf der ibie in Las Vegas.

Funkelnde Schätze wie die Klassiker unter den Ausrollmaschinen ROLLFIX 600 und ROLLFIX 700 präsentiert FRITSCH direkt auf dem Stand. 

Die computergesteuerte ROLLFIX 600 steht für schonendes und gleichmäßiges Ausrollen, einfachste Bedienung und leicht reproduzierbare Ergebnisse. Der komplette Ausrollvorgang mit der Zustellung des Walzenspalts verläuft automatisch und immer gleich, was sich überaus positiv auf die Gleichmäßigkeit der Teige und somit auch auf die Qualität der Produkte auswirkt. Neben der ROLLFIX 600 ist mit der ROLLFIX 700 auch die leistungsstärkste Ausrollmaschine aus dem Hause FRITSCH auf dem Stand zu finden. Sie ist für allerhöchste Ansprüche ausgelegt und beherrscht zudem zuverlässig das Ausrollen von Dünnteig.

Neben den Ausrollmaschinen präsentieren wir mit der MULTICUT auch unseren All-Rounder in Las Vegas. Diese besticht durch ihre Flexibilität bei Umrüstbarkeit, Beschickung und Durchsatz und der Abdeckung eines breiten Produktspektrums. Das Herzstück der MULTICUT ist die zuverlässig arbeitende Stanz-Dreh-Einheit, die es in dieser Form nur bei FRITSCH gibt. Diese stanzt und dreht die Teigdreiecke in einem Arbeitsschritt und ist damit äußerst teigschonend. Das Resultat sind exakt ausgerichtete und gleichmäßige Produkte ganz ohne Stauch- und Dehneffekte. Bei Produkten, die lediglich quer geschnitten werden, kommt die servogetriebene Guillotine von FRITSCH zum Einsatz. Diese schneidet auch hohe Produkte wie Mohnschnecken sicher und kraftvoll. Das gesamte Schneidsystem verfährt dabei synchron mit dem Teigband – und garantiert so gleichförmige, minimal belastete und ungestauchte Produkte auch bei höchster Leistung. Bedient wird die MULTICUT ganz einfach über ein 15-Zoll großes Touch-Display. Die intuitive Steuerung sorgt für einen reibungslosen Produktionsablauf. Mit einer Vielzahl spezialisierter Zusatzgeräte kann die MULTICUT optimal auf die individuelle Fertigung und das gewünschte Sortiment konfiguriert werden. Der Wechsel der Werkzeuge ist mit wenigen Handgriffen einfach und ohne Montagewerkzeug möglich, was das Umrüsten bei Produktwechseln deutlich beschleunigt.

Als Teil der MULTIVAC Gruppe werden wir Las Vegas unseren Kunden erstmals auch Verpackungslösungen auf der Messe zeigen. Mit dem R 126 von MULTIVAC können die Besucher eine bedarfsgerecht vorkonfigurierte Tiefziehverpackungsmaschine im mittleren Leistungsbereich vor Ort erleben. Ergänzt wird die Maschine durch den Transportbandetikettierer L 300. Dieser appliziert Etiketten von oben, unten und übereck und ist eine wirtschaftliche Lösung für Standardetikettieraufgaben. Er verfügt über eine eigenständige Steuerung und zeichnet sich durch eine geringe Standfläche aus. Der L 300 kann im Anschluss an eine Verpackungsmaschine oder stand-alone eingesetzt werden.

Von all dem können Sie sich auf der IBIE auf dem FRITSCH Stand Nr. 5480 überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Grünes Licht vom Kartellamt: FRITSCH startet am 1. August 2019 unter dem Dach von MULTIVAC

Einen Monat nach der Ankündigung, dass MULTIVAC die Unternehmensgruppe FRITSCH übernehmen wird, hat das Bundeskartellamt die Prüfung abgeschlossen und seine Zustimmung erteilt. Damit ist die neu gegründete FRITSCH Bakery Technologies GmbH & Co. KG seit dem 1. August 2019 offiziell unter dem Dach der MULTIVAC Gruppe. Die vertriebliche Geschäftsführung übernimmt Andreas Eyd, die technische Geschäftsführung verantwortet Frank Gabriel. Beide Geschäftsführer kommen von MULTIVAC und verfügen über langjährige Management-Erfahrung. „Durch die Übernahme bleibt FRITSCH als eigenständiges Unternehmen erhalten und wird zugleich Teil einer starken Unternehmensgruppe. Damit kann der Geschäftsbetrieb für die Kunden und Zulieferer zukünftig partnerschaftlich, sehr nah am Kunden und in der gewohnten Zuverlässigkeit fortgeführt werden“, sagt Andreas Eyd, der seit 2017 bei MULTIVAC als Vice President Sales & Operations für Zentraleuropa, den mittleren Osten, Indien, Afrika und Ozeanien verantwortlich war. „Der Markenname FRITSCH genießt dank der hohen Qualität der Maschinen und Anlagen in der gesamten Branche ein hohes Ansehen und bietet sehr viel Potential für die Zukunft. Das wollen wir mit den richtigen internen Prozessen ausschöpfen“, erläutert Eyd seine Aufgabe.

Dank seiner bisherigen Leistungen und Erfolge steht der Name FRITSCH in der Welt der Bäckereitechnik und -technologie seit mehr als 90 Jahren für Exzellenz Made in Germany. Dank höchster Qualität, zukunftsweisender Neuentwicklungen und maßgeschneiderter Lösungen bietet FRITSCH alles, was das Bäckerhandwerk und die Industrie brauchen, um erstklassige Backwaren herzustellen. FRITSCH wurde 1926 gegründet und hat sich über Jahrzehnte hinweg zu einem innovativen Hersteller im Bereich der Teigformung und Teigaufarbeitung entwickelt. Ob Handwerk oder Industrie: FRITSCH bietet von der Ausrollmaschine über einzelne  Komponenten bis hin zu Gesamtanlagen in allen Bereichen wirtschaftliche und technologisch ausgefeilte Lösungen. Dennoch geriet FRITSCH in wirtschaftliche Schwierigkeiten und musste Mitte April 2019 ein Insolvenzverfahren beantragen.

Dank der Übernahme durch MULTIVAC und der aktuell stattfindenden Umstrukturierung wird der Betrieb optimal für die Zukunft ausgerichtet. „Als Spezialist für Teigverarbeitungslinien verfügt FRITSCH über eine exzellente Engineering-Kompetenz und setzt diese zusammen mit seinem hohen technischen und technologischen Know-how für die Entwicklung maßgeschneiderter Kundenlösungen ein“, sagt Frank Gabriel, der seit acht Jahren für MULTIVAC tätig ist und seit 2017 Managing Director bei MULTIVAC Production in Spanien war. „Wir möchten dieses Wissen gezielt einsetzen und mit dem weltweiten Vertriebs- und Service-Netzwerk von MULTIVAC verbinden“, betont Gabriel.

Der Vertrieb und der Service der FRITSCH Produkte wird künftig über die 87 Tochtergesellschaften von MULTIVAC erfolgen, die auf allen fünf Kontinenten präsent sind. Das ist eine der wichtigsten Veränderungen im Rahmen der Sanierung des Unternehmens. Damit steigert FRITSCH seine Kundennähe erheblich und kann bei Servicefällen deutlich schneller durch Techniker vor Ort reagieren. Dafür wird in den Tochtergesellschaften in den Ausbau von auf die Backwarenindustrie spezialisierten Vertriebs- und Serviceteams investiert. So können den Kunden zukünftig ganzheitliche Lösungen für die Herstellung und Verpackung von Backwaren über den gesamten Lebenszyklus angeboten werden. „Gemeinsam können MULTIVAC und FRITSCH in dieser spannenden Branche integrierte Lösungen anbieten und in Zukunft außerordentlich erfolgreich sein“, ist sich Gabriel sicher.

Die Fertigung und die Entwicklung neuer Produkte werden unter dem bekannten Namen FRITSCH am bisherigen Standort Markt Einersheim weitergeführt. Im FRITSCH Technologie Center bietet das Unternehmen seinen Kunden hervorragende Bedingungen für die Entwicklung neuer Rezepturen und den Test von neuen Produkten und Verfahren. Dort können die FRITSCH Anlagen in den verschiedensten Kombinationen praxisnah getestet werden. Mithilfe der dort entwickelten Innovationen strebt die FRITSCH Bakery Technologies GmbH & Co. KG an, auch in Zukunft eine führende Rolle in der Backwarenindustrie einzunehmen.

Wolfertschwenden, 2. Juli  2019 – MULTIVAC übernimmt die Unternehmensgruppe FRITSCH und baut damit sein Lösungsportfolio für die Backwarenindustrie weiter aus.  

FRITSCH ist ein führender Hersteller von Bäckereimaschinen mit Stammsitz im unterfränkischen Markt Einersheim. Das Portfolio umfasst leistungsfähige Anlagen und wegweisende Innovationen in der Teigformung und Teigaufbereitung. Dabei bietet FRITSCH für jede Betriebsgröße die richtige Lösung – vom Tischgerät bis zur Industrieanlage. Weltweit werden mit Maschinen von FRITSCH Premium-Backwaren produziert.

Mit der Übernahme der FRITSCH Gruppe komplettiert MULTIVAC sein Lösungsportfolio, um zukünftig auch der Backwarenindustrie vollständige Produktionslinien aus einer Hand anbieten zu können. „Die Übernahme von FRITSCH ist für MULTIVAC ein weiterer wichtiger Schritt im Ausbau unseres Portfolios zu ganzheitlichen Lösungen für das Verarbeiten und Verpacken von Lebensmitteln. Mit den Lösungen von FRITSCH werden wir unsere Präsenz in der Backwarenindustrie weiter ausbauen, wo wir in den letzten Jahren bereits anspruchsvolle Projekte im Bereich der automatisierten Verpackungslösungen realisieren konnten“, erklärte Christian Traumann, Geschäftsführender Direktor und Group CFO von MULTIVAC.

FRITSCH wurde 1926 gegründet und befindet sich seitdem in der vierten Generation in Besitz der Familie Fritsch. Das Unternehmen mit Stammsitz in Markt Einersheim hat sich über Jahrzehnte hinweg zu einem innovativen Hersteller im Bereich der Bäckereitechnik entwickelt. In 2018 erwirtschaftete FRITSCH einen Umsatz von etwa 80 Mio. Euro, das Unternehmen beschäftigt ca. 600 Mitarbeiter. Mitte April hatte FRITSCH ein Insolvenzverfahren beantragt. FRITSCH ist mit eigenen Tochterfirmen in Russland, Polen, den USA und Großbritannien vertreten, zudem verfügt FRITSCH über ein weltweites Netz an Vertriebs- und Servicepartnern, mit denen die Nähe zu den Kunden sichergestellt wird. Durch die Übernahme wird FRITSCH Teil einer starken Unternehmensgruppe und wird damit in die Lage versetzt, den Geschäftsbetrieb zum Wohle aller Stakeholder und vor allem seiner Kunden fortzuführen.

Mit der Integration der Firma in die MULTIVAC Gruppe soll umgehend begonnen werden. Dabei wird die Fertigung und die Entwicklung der FRITSCH Produkte am Standort im Markt Einersheim weitergeführt. Dort verfügt FRITSCH auch über ein Technology Center, in dem Kundentests und die Entwicklung von kundenspezifischen Produkten und Rezepturen durchgeführt werden. Der Vertrieb der Produkte wird über das weltweite Vertriebs- und Servicenetz von MULTIVAC erfolgen. Hierfür wird in den Tochtergesellschaften weiter in den Ausbau eines auf die Backwarenindustrie spezialisierten Vertriebsteams investiert, um den Kunden zukünftig ganzheitliche Lösungen für die Herstellung und Verpackung von Backwaren anbieten zu können.

Für die Leitung des Unternehmens wird MULTIVAC ein eigenes Management einsetzen, das die FRITSCH Gruppe als eigenständiges Unternehmen weiterführen und weiterentwickeln wird. „Wir freuen uns außerordentlich über die gelungene Übernahme der FRITSCH Gruppe und sind davon überzeugt, dass unser Management einen wichtigen Beitrag zur Sanierung des Unternehmens leisten wird. FRITSCH ist im Bereich der Bäckereimaschinen führend und hat einen sehr guten Ruf im Markt. Insbesondere durch die Integration der Produkte in ganzheitliche Lösungen aus dem Hause MULTIVAC sehen wir große Synergiepotenziale, die zu einer gesunden Weiterentwicklung von FRITSCH beitragen werden“, so Christian Traumann.

Die Übernahme der FRITSCH Gruppe wird, die kartellrechtliche Genehmigung vorausgesetzt, mit Wirkung vom 01.08.2019 erfolgen.

Über MULTIVAC

MULTIVAC ist einer der weltweit führenden Anbieter von Verpackungslösungen für Lebensmittel aller Art, Life Science- und Healthcare-Produkte sowie Industriegüter. Das MULTIVAC Portfolio deckt nahezu alle Anforderungen der Verarbeiter hinsichtlich Packungsgestaltung, Leistung und Ressourceneffizienz ab. Es umfasst unterschiedliche Verpackungstechnologien ebenso wie Automatisierungslösungen, Etikettier- und Qualitätskontrollsysteme. Abgerundet wird das Angebot durch dem Verpackungsprozess vorgelagerte Lösungen im Bereich Portionieren und Processing. Dank einer umfassenden Linienkompetenz können alle Module in ganzheitliche Lösungen integriert werden. Damit gewährleisten Lösungen von MULTIVAC eine hohe Bedien- und Prozesssicherheit sowie eine hohe Effizienz. Die MULTIVAC Gruppe beschäftigt weltweit etwa 5.900 Mitarbeiter, am Hauptsitz in Wolfertschwenden sind es etwa 2.200 Mitarbeiter. Mit über 80 Tochtergesellschaften ist das Unternehmen auf allen Kontinenten vertreten. Mehr als 1.000 Berater und Service-Techniker in aller Welt stellen ihr Know-how und ihre Erfahrung in den Dienst des Kunden und sorgen für eine maximale Verfügbarkeit aller installierten MULTIVAC Maschinen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.multivac.com.

 

Bakery China 2019

 

Das Jahr startete bereits mit vielen spannenden Messen. Hierbei lag der Fokus vor allem auf asiatischen Ländern, beispielsweise mit der Mobac in Japan, der Modern Bakery in Russland oder der Uz Food in Uszbekistan. In den asiatischen Märkten setzt sich der Trend verstärkt in Richtung süße Feingebäcke und Brotprodukte wie Ciabatta und Baguette fort. Hefeteigprodukte werden gerne mit Fruchtfüllungen kombiniert bspw. mit Ananas, süße Bohnen oder Cranberry.

 

Am 9. Mai 2019 endeten für uns vier ereignisreiche Messetage auf der Bakery China in Shanghai. Die Bakery China zählt zu einer der wichtigsten Messen unserer Branche im asiatischen Markt. Sie ist für uns eine sehr gute Gelegenheit, mit unseren bestehenden Kunden persönlich in Kontakt zu bleiben, neue Kunden zu treffen und unsere Lösungen für den asiatischen Markt zu präsentieren. Zahlreiche Messekontakte ermöglichen es uns, verstärkt die handwerklichen und industriellen Anforderungen unserer Besucher wahrzunehmen und auf diese einzugehen. FRITSCH bietet nicht nur effiziente Lösungen für die Teigbandverarbeitung an, sondern garantiert auch lokalen Service in China.

 

China ist für uns ein strategisch wichtiger Markt, in dem wir weiteres Wachstumspotenzial für die Zukunft sehen. Aber nicht nur China, auch viele andere Länder im asiatischen Raum bieten eine vielversprechende Perspektive. Deshalb werden wir in diesem Jahr an weiteren Messen in Asien teilnehmen, wie z. B. an der Messe Propak in Thailand vom 12. bis 15. Juni.

Die "La Panadeía" Brüder José und David Cáceres mit Jochen Baier, Anna-Maria Fritsch und Alexander Beuschlein.Das Frühstücksbuffet bei La Panadería ist gedeckt. :-)Frisches Brot von Tartine BakeryJochen Baier mit Belinda Leong und Michel Suas von b.patisserieFeine Süßspeisen kreiert von Belinda Leong, die Chef-Konditorin von b.patisserieLeckere Snacks von Semifreddis für unterwegs.

#FRITSCHnFriends auf Tour

 

Im April 2019 unternahmen wir eine aufregende Reise mit Jochen Baier. Er verdiente sich die höchste Auszeichnung im Bäckerhandwerk: The World Baker of the Year 2018.

 

Gemeinsam mit ihm besuchten Anna-Maria Fritsch (President FRITSCH USA) und Alexander Beuschlein (Area Sales Manager North America) fünf außergewöhnliche Bäckereien in den Städten San Antonio (Texas), San Francisco (Kalifornien) und Oakland (Kalifornien). Ziel dieser Reise war es, Bäcker kennenzulernen, die unsere Branche durch ihre Einzigartigkeit täglich nachhaltig prägen und weiterentwickeln.

Die Reise startete in San Antonio, im Bundesstaat Texas bei der Bäckerei La Panadeíra. Mit ihren Backwaren erfüllen sie eine besondere Mission. Sie möchten ihre mexikanischen Wurzeln mit bspw. europäischen, traditionellen Rezepten verbinden. Ein Produkt, welches diese beiden Welten auf eine köstliche Art und Weise miteinander vereint, ist bspw. das Croissant „Tequila Tres Leches“.

 

In San Francisco besuchten sie mit Tartine Bakery + Tartine Manufactory, Jane the Bakery und der b.patisserie insgesamt drei Bäckereien. Einblicke in ein besonders spannendes Konzept gewährte „Tartine Bakery + Tartine Manufactory“. Hier wird das Konzept der „offenen Bäckerei“ verfolgt. Dies bedeutet, dass Kunden während des Besuchs live miterleben, wie die Produkte gebacken werden.

In der „b.patisserie“ trafen wir mit Michael Suas auf ein echtes Urgestein der US-Backhistorie. Seine einzigartige Mentalität und seine Leidenschaft für Backwaren sorgten dafür, dass ihn heute fast jeder kennt. Auch durch seine Beteiligung an der Gründung des „San Francisco Baking Institute“ erreichte er Großes für unsere Branche in den USA.

Mit offenen Armen wurden wir ebenfalls bei „Jane the Bakery“ empfangen. Mit ihrer Leidenschaft für Backwaren und der großen Kreativität ihres Teams erwecken sie köstliche Produktideen zum Leben wie Brioche mit Honig-Mandarinen Creme oder Plunder mit einer Füllung aus Blutorangen und Pistazien. Die Kombination verschiedenster Zutaten verleiht ihren Produkten ihre Einzigartigkeit.

 

Anschließend führte die Reise noch nach Oakland. Bei Semifreddi’straf Jochen Baier auf einen langjährigen Freund aus der Bäckereibranche. „Semifreddi’s“ hat ein besonders soziales Konzept ins Leben gerufen. Aus insgesamt 26 verschiedenen Ländern der Welt sind Flüchtlinge dort beschäftigt. Sie können Traditionen aus ihrer Heimat in neue Backwarenkreationen einfließen lassen.

 

Auf dieser Reise stießen wir nicht nur auf zahlreich kreative sowie inspirierende Backwaren. Vielmehr trafen wir auf außergewöhnliche Bäcker mit großartigen Teams, die neben einzigartiger Produktvielfalt und beeindruckenden Konzepten uns auch eine neue Seite unserer Branche zeigten.

Im Gespräch mit diesen Bäckern berichteten sie davon, wie sie ihre Verbundenheit zur Welt der Backwaren und ihre Begeisterung täglich neu entdecken. Ihre innere Überzeugung und Liebe machen sie für uns zu ganz besonderen Botschafter des gesamten Bäckerhandwerks. 

Somit lag bei den zahlreichen Blicken hinter die Kulissen neben dem köstlichen Duft auch eine große Portion #PassionforDough in der Luft.

 

Weitere beeindruckende Impressionen sehen Sie hier:

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  • Die deutschen Gesellschaften des Herstellers von Produktionsanlagen für Bäckereien haben heute Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt.
  • Ziel ist es, sich über ein Insolvenzverfahren marktkonform aufzustellen und möglichst viele der rund 500 Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern.
  • Das Amtsgericht wird zeitnah einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen, mit dem der Geschäftsbetrieb in vollem Umfang fortgeführt werden soll

Die FRITSCH GmbH hat für sich und die Gesellschaften FRITSCH Holding AG, FRITSCH Vertriebsgesellschaft GmbH, FRITSCH Bakery Systems GmbH, alle aus Markt Einersheim, und FRITSCH Service GmbH aus Heilbad Heiligenstadt heute beim zuständigen Amtsgericht in Würzburg wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

Das Amtsgericht wird nun einen vorläufigen Insolvenzverwalter bestellen, der gemeinsam mit dem Vorstand in den kommenden Wochen Sanierungsoptionen und die bereits eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen mit dem Ziel prüft, den Geschäftsbetrieb der Unternehmen fortzuführen.

Mit dem heute gestellten Antrag will die Unternehmensgruppe die bestmögliche Chance wahren, sich über ein Insolvenzverfahren nachhaltig zu sanieren. Alexander Schmitz, seit knapp drei Monaten Vorstand der FRITSCH Holding AG, sieht gute Chancen, dass dies gelingen kann: „FRITSCH hat einen sehr guten Ruf im Markt, die Produkte sind von hoher Qualität und trotz verschärftem Wettbewerb und den Strukturveränderungen im Bäckerei-Gewerbe gefragt“, sagt Schmitz. 

Der Antrag war notwendig geworden, da die Finanzierung über die nächsten Monate nicht abgesichert werden konnte.

erste Reihe: (v.l.n.r.): Anna-Maria Fritsch, Klaus Scheerer (35 Jahre), Klaus Mauckner (40 Jahre), Alexander Schmitz (Geschäftsführer), Angelika Schäffel (Personalleiterin). zweite Reihe: (v.l.n.r.): Klaus Fritsch (Aufsichtsratsvorsitzender), Roland Nagel (35 Jahre), Raimund Pfannes (35 Jahre).

(Markt Einersheim) „Es ist nicht selbstverständlich, dass wir so viele langjährige Mitarbeiter haben“, begann Klaus Fritsch, Aufsichtsratsvorsitzender FRITSCH Holding, seine Ansprache anlässlich der Jubilarsfeier und hob hervor, dass ein Unternehmen auf die Erfahrung, Kompetenz und Engagement langjähriger Mitarbeiter angewiesen ist, um dauerhaft erfolgreich zu sein.

Auch Alexander Schmitz, Geschäftsführer der FRITSCH Holding sprach den Jubilaren seinen Dank aus. Anna-Maria Fritsch, Gesellschafterin der FRITSCH Holding übernahm die Ehrungen der Mitarbeiter und betonte in ihrer Ansprache, dass die Jubilarfeier ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur sei.

Insgesamt wurden am vergangenen Donnerstag, in Markt Einersheim, 76 Mitarbeiter im Rahmen ihres Dienstjubiläums ausgezeichnet. Geehrt wurden Mitarbeiter ab 10 Jahre Betriebszugehörigkeit, darunter Klaus Mauckner mit 40 Jahren sowie Roland Nagel, Raimund Pfannes und Klaus Scheerer mit 35 Jahren. Frau Fritsch übergab die Urkunden mit viel Hingabe an ihre Mitarbeiter/innen und untermalte die Ehrungen mit netten Anekdoten und Erzählungen gemeinsamer Erlebnisse.

Noch bessere Leistung zum gleichen Preis: Der Mehler von FRITSCH

Die FRITSCH Gruppe, einer der führenden deutschen Hersteller von Bäckereimaschinen und -anlagen, hat seinen Mehler weiterentwickelt. Das Walzenstreugerät von FRITSCH ist in zwei Bauformen erhältlich: mit abnehmbaren Trichter oder mit Förderschnecke. Zudem kann jede Bauform als fest installierte oder als mobile Variante geliefert werden. Allen vier Ausführungen gemein ist eine maximale Flexibilität und Präzision bei der Einstellung der Mehlmenge. Damit ermöglichen die Mehler von FRITSCH Handwerksbäckern und industriellen Herstellern ein perfektes Ergebnis bei der Teigbanderzeugung. 

In der einen Bauform besteht das Walzenstreugerät aus einer Antriebseinheit und einem abnehmbaren Trichter, die über eine Klauenkupplung miteinander verbunden sind. Der freiliegende Antrieb benötigt keine zusätzliche Kühlung und ist mit seinen glatten Oberflächen äußerst hygienisch im Betrieb. „Die Streuwalze, der Abstreifer und das Abdeckblech sind im Trichter integriert. Sie können gemeinsam abgenommen und daher besser und leichter gereinigt werden“, erläutert Fritz Barth, Leiter des Engineerings bei FRITSCH. Dank des Verzichts auf Schrauben im Trichter, einer reduzierten Anzahl von Bürstenreihen sowie des Einsatzes eines Motors ohne Lüfter konnten die Konstrukteure die Hygieneeigenschaften des Mehlers noch einmal verbessern. Wie bei allen FRITSCH-Komponenten ist keinerlei Einsatz von Öl- und Schmierstoffen notwendig.

In der zweiten Bauform sorgt eine dauerhaft laufende Förderschnecke durch die äußerst gleichmäßige Befüllung der Streuwalze für höchste Gleichmäßigkeit im Streubild. Das schlanke Design im Bereich des Mehlaustrags erlaubt zudem einen kompakteren Aufbau mit einem kürzeren Knickbereich. So werden unerwünschte Ablagerungen bei der Mehlzuführung vermieden und sehr gute Hygieneeigenschaften sichergestellt. „Das führt zu einem reibungslosen Produktionsablauf und hilft dabei, Personal- und Rohstoffkosten zu sparen“, betont Fritz Barth. Trotz dieser Verbesserungen bietet FRITSCH seine Mehler weiterhin zu demselben Preis an, der je nach Ausstattung variiert.

Neben der Grundausrüstung können Handwerksbäcker und industrielle Kunden ihre Geräte mit optionaler Ausstattung weiter optimieren: Bei der Ausführung mit abnehmbarem Trichter ist für das Walzenstreugerät von FRITSCH ein zusätzlicher Trichter erhältlich. Die Austragsmenge des Mehls kann in dieser Bauform mit Hilfe eines zusätzlichen Digitalpotentiometers stufenlos eingestellt werden. In der Bauform mit Förderschnecke kann als zusätzliche Ausstattung eine automatische Befüllung des Mehlers hinzugefügt werden.

Zusätzlich kann eine Lichtschrankensteuerung zum automatischen Ein- und Ausschalten der einzelnen Walzenstreugeräte in der Anlage eingebaut werden. Das erhöht die Bedienerfreundlichkeit und verringert den Mehlverbrauch noch weiter. Dabei erkennt eine Lichtschranke den einlaufenden Teig und schaltet den Mehler automatisch ein.

19.11.2018 – Neuer Leiter der Fritsch Bakery Systems GmbH 

Ulrich Hirsch heißt der neue Leiter der FRITSCH Bakery Systems GmbH. Das Tochterunternehmen der FRITSCH GmbH liefert maßgeschneiderte Lösungen für die Backwarenproduktion – komplett und schlüsselfertig (Turnkey). Seine Aufgabe besteht darin, solche Turnkey-Projekte weltweit zu gewinnen und umzusetzen. „Die Leitung der FRITSCH Bakery Systems ist nicht nur ein Job für mich, sondern eine Berufung. Ich bin mit Mehl auf der Nase aufgewachsen und habe nie die Branche verlassen. Daher verstehe ich die Bäcker und weiß mit ihnen umzugehen“, sagt Ulrich.

Sein bisheriger Werdegang hat ihn bestens für diese anspruchsvolle Aufgabe bei FRITSCH vorbereitet, denn bereits während seines Wirtschaftsstudiums in Augsburg machte er eine Lehre zum Bäcker. Im Anschluss ließ er sich in der väterlichen Bäckerei zum Meister ausbilden. Ein paar Jahre später wechselte er zu einem Backmaschinenhersteller und arbeitete dort 15 Jahre – zuerst als Area Sales Manager und später als Exportleiter und Leiter der Projektierung. „Jedes Endprodukt erfordert aufgrund seiner besonderen Zusammensetzung der Zutaten eine eigene technologische Lösung“, erläutert Ulrich die Herausforderung. Er und sein Team sorgen dann dafür, dass die Kunden ihre Backwaren in der gewünschten Qualität und zum vereinbarten Zeitpunkt herstellen können. Ihre Auswahl der Maschinen und Komponenten orientiert sich dabei ausschließlich am jeweiligen Produkt und den Vorgaben des Auftraggebers.

Die FRITSCH Mission „Leidenschaft für Teig und Technik“ teilt Ulrich voll und ganz. „Für mich steht die Qualität des Kundenprodukts im Mittelpunkt. Die von FRITSCH Bakery Systems angebotene Gesamtlösung muss dieser Qualität entsprechen. Daher ist es mir wichtig, die Begeisterung des Kunden für seine Produkte zu 100 Prozent zu verstehen und sie auf mein Team zu übertragen“, erläutert Ulrich seinen Arbeitsansatz. „Zusammen möchten wir die Anforderungen des Kunden an Qualität und Quantität übertreffen. Durch unsere realisierten Gesamtlösungen soll er spüren, dass wir seine Leidenschaft für Teig absolut teilen.“

Und was ist für ihn das spannendste an der Bäckereibranche? „Mich fasziniert, dass die Welt immer mehr zusammenwächst und Backwarenproduzenten mit anderen global agierenden Unternehmen zusammenarbeiten. Dadurch wird verstärkt die lokale Backwarenkultur verbreitet und mit anderen Ländern geteilt. So können Kunden weltweit traditionelle Backwaren entdecken“, sagt Ulrich. „Ich lerne ständig interessante, länderspezifische Produktkreationen kennen. Es ist immer wieder spannend, automatisierende Lösungen und Prozesse für die unterschiedlichsten Backwarenproduzenten weltweit anzubieten und zu entwickeln.“

Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, im Gespräch mit Klaus Fritsch, Aufsichtsratsvorsitzender der FRITSCH Gruppe.
Markt Einersheim, 14. November 2018. Offene Märkte und freier Handel ohne Barrieren sind von entscheidender Bedeutung für die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Insbesondere global agierende mittelständische Betriebe, darunter auch die häufig zitierten „Hidden Champions“, sind auf einen funktionierenden Freihandel angewiesen. Nur so können sie eine starke Position im internationalen Wettbewerb einnehmen und einen wichtigen Beitrag für Arbeitsplätze und Wohlstand in ihrer Region leisten. Das haben das Unternehmen FRITSCH aus Markt Einersheim und der VDMA im Rahmen einer Betriebsbesichtigung gegenüber dem Bundestagsabgeordneten Klaus Ernst betont.
„Das Bekenntnis zum Standort Deutschland ist Teil der Unternehmensphilosophie unseres Familienunternehmens. Wir entwickeln und produzieren unsere Anlagen in Markt Einersheim und haben eine Exportquote von ca. 80 Prozent. Die Freiheit des internationalen Waren- und Dienstleistungsverkehrs ist für unser Unternehmen und unseren Standort daher lebenswichtig“ sagte Klaus Fritsch, Aufsichtsratsvorsitzender der FRITSCH Gruppe.
Klaus Ernst, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie begrüßte das klare Bekenntnis von FRITSCH, in Deutschland zu produzieren. Er wies auf die hervorragenden Standortbedingungen – gerade auch im Maschinenbau – hin: Besonders gut ausgebildete Fachkräfte, hervorragende Netzwerke zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen und der Industrie sowie ein geregelter Interessenausgleich zwischen Arbeit und Kapital durch eine starke Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretung: „Das Modell Deutschland steht weltweit für hervorragende Produkte und Dienstleistungen. Es beruht darauf, dass höhere Gewinne von Unternehmen nicht durch Lohnsenkung oder Arbeitszeitverlängerung durchgesetzt werden, sondern durch Ideen und Innovationen. Die Tarifbindung in Deutschland garantiert dies.“ Zur Forderung nach freiem Handel äußerte Klaus Ernst: „Internationaler Wettbewerb braucht klare Regeln. Freier Handel muss so gestaltet sein, dass er die Lebensbedingungen der Menschen in allen beteiligten Ländern positiv beeinflusst. Der Abbau von Sicherheitsstandards oder Verbraucherschutz-, Arbeits- und Umweltschutzregelungen in den einzelnen Ländern dürfen dabei nicht zur Disposition stehen. Der Maschinenbau in Deutschland hat weltweit mit die besten technischen – auch umweltschutztechnischen – Standards. Das ist ein Wettbewerbsvorteil!“

Unterschiedliche Regelwerke behindern den Mittelstand
Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, Klaus Ernst (DIE LINKE), erläuterte das mittelständische Unternehmen, das am Stammsitz in Markt Einersheim rund 550 Mitarbeiter beschäftigt, warum die „Hidden Champions“ mehr Einsatz der Politik für den Freihandel erwarten.
„Wir exportieren unsere Anlagen weltweit. Damit sind vielseitige Anforderungen und komplexe technische Regelwerke verbunden, die den Export nicht immer einfach machen. Freihandelsabkommen sind vor diesem Hintergrund sehr wichtig, denn sie bauen sogenannte nichttarifäre Handelshemmnisse ab und machen uns somit wettbewerbsfähiger,“ erläutert Herr Fritsch, dessen Unternehmen Anlagen und Services für Handwerksbäcker, mittelständische Bäcker und Industrieproduzenten für frische und gefrostete Backwaren anbietet.


Über 600.000 Arbeitsplätze im Maschinenbau vom Exportgeschäft abhängig
Ulrich Ackermann, Leiter der VDMA Außenwirtschaft, zeichnete das Bild etwas weiter und unterstrich die Bedeutung des Freihandels für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau: „Der Maschinenbau aus Deutschland hat im Jahr 2017 rund 226 Milliarden Euro umgesetzt, die Exportquote liegt bei über 78 Prozent. Mehr als 600.000 Arbeitsplätze sind direkt vom Export abhängig. Daran wird deutlich, welch großen Stellenwert der Außenhandel für den industriellen Mittelstand hat.“
Hinzu komme, dass mittlerweile rund 35 Prozent des Exports in Länder mit hohen Einfuhrhürden gehe. „Freihandel braucht daher die klare Fürsprache in der deutschen Politik, denn es geht letztlich um Arbeitsplätze und Wohlstand in unserem Land. Protektionismus und Abschottung werden hingegen alle Marktteilnehmer im In- und Ausland zu Verlierern machen“, betonte Ackermann.

Auf der iba 2018 in München hat Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, die iba Awards überreicht. Mit dem iba Award, vergeben von der Fachzeitschrift Backtechnik europe, werden Innovationen für die industrielle beziehungsweise linienorientierte Produktion von Backwaren ausgezeichnet, die auf der Weltleitmesse der Backbranche erstmalig einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Gekürt wurden die Preisträger nach einem Inspektionsbesuch auf der Messe von einer ehrenamtlichen, unabhängigen Jury.

Auch FRITSCH hat zum wiederholten Male diesen iba Award gewonnen. Dieses Jahr für die Intelligenten Services:

Digitalisierung und die „Industrie 4.0“ sind auch in der Backbranche große Themen. Dem hat FRITSCH mit seinen „Intelligent Services“ Rechnung getragen. Neben Standardfunktionen, wie der Zustandsüberwachung in Echtzeit und der Bereitstellung von Betriebsdaten in der Cloud, ist vor allem der Ansatz zur Vereinfachung und Beschleunigung der Wartung durch den Einsatz einer Datenbrille sehr innovativ und somit preiswürdig. Damit kann der hauseigene Monteur dem Hersteller zeitnah Bilder und Videos der betroffenen Anlagenteile übermitteln und so in Zukunft eine sehr schnelle Fehleranalyse ermöglichen.

Im Bild: Anna-Maria Fritsch, Stefan Schmitt und die Jury des iba Award 2018 mit Michael Wippler, Präsident des Zentralverbandes des deutschen Bäckerhandwerks. (Foto: Backtechnik Europe / Christin Krämer 2018)

FRITSCH trauert um seinen Seniorchef Adolf Fritsch.

Der Mitbegründer und langjährige geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens im unterfränkischen Markt Einersheim verstarb am 2. August 2018 im Alter von 89 Jahren in Prag. Adolf Fritsch wurde 1929 in Wiese im ehemaligen Sudetenland geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich seine Familie im Raum Kitzingen nieder. Dort nahm sein Vater Alois die bereits 1926 im Sudetenland begonnene unternehmerische Tätigkeit wieder auf und gründete 1948 in Markt Einersheim die Firma Alois Fritsch.

Bereits in der Jugend trat Adolf Fritsch in das Familienunternehmen seines Vaters ein und half beim Aufbau der Firma. Parallel dazu absolvierte er sein Maschinenbaustudium in Würzburg und leitete ab 1961, als alleiniger Geschäftsführer das Unternehmen. Unter seiner Leitung verdoppelte sich die Unternehmensgröße. Es gelang Adolf Fritsch, das Vertriebsnetzwerk auf internationaler Ebene zu entwickeln und stabile, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Darüber hinaus wurde das ROLLFIX Maschinenprogramm durch innovative Neuentwicklungen, wie zum Beispiel die Druckteilmaschine TEILFIX für roggenhaltige Brotteige, deutlich erweitert. Damit legte er den Grundstein für die heutige Weltmarktstellung des Unternehmens.

Adolf Fritsch ging seiner unternehmerischen Tätigkeit mit Leidenschaft und Herzblut nach und verfügte über eine ausgeprägte praktische Veranlagung. Der gute Ruf des Unternehmens begründete sich in dieser Zeit nicht zuletzt darauf, dass Adolf Fritsch bei Bedarf selbst zum Schraubenschlüssel griff, um seinen Kunden vor Ort zu helfen. Er legte immer Wert auf gute und vertrauensvolle Beziehungen zu seinen Mitarbeitern und Kunden. 1996 übergab Adolf Fritsch die Leitung des familiengeführten Unternehmens an die dritte Generation, seinen Sohn Klaus Fritsch, der das Unternehmen weiter erfolgreich ausbaute. Seit 2016 sind auch dessen Kinder Anna-Maria, Elisa und Jan als Mitgesellschafter am Unternehmen beteiligt.

Adolf Fritsch engagierte sich neben seiner Arbeit als Unternehmer viele Jahre im Gemeinderat von Markt Einersheim sowie im Kreisrat von Kitzingen. Für seine Verdienste wurde Adolf Fritsch im Jahre 2002 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

FRITSCH gratuliert der frisch gebackenen Geschäftsführerin der in den USA angesiedelten Tochtergesellschaft FRITSCH USA Inc., Frau Anna-Maria Fritsch und freut sich sehr, dass Sie diese wichtige Position angenommen hat. Frau Fritsch studierte „International Business“ und arbeitete mehrere Jahre bei Management Beratungsfirmen, bevor sie in das Familienunternehmen eintrat. Seit dieser Zeit hat sie ihr technisches und technologisches Wissen und ihre Erfahrung umfassend erweitert. In den letzten 2 Jahren verantwortete Frau Fritsch den Bereich Marketing und Prozess-Management. In dieser Funktion setzte sie den Schwerpunkt auf die Implementierung von strategischen Marketingprozessen und die Bildung von Partnerschaften mit Referenzkunden.

Im nächsten Jahr wird Frau Fritsch ihren Wohnsitz nach New Jersey verlegen, um möglichst nahe an den Kunden im nordamerikanischen Markt zu sein. Ihre Mission ist es, die Firma weiter zu stärken und für die Zukunft in den Schlüsselmärkten auszubauen und zu vergrößern. „Ich liebe die amerikanische Arbeits-Ethik und bin stolz auf die Fortschritte, die das Team FRITSCH USA in den letzten Jahren erzielt hat. Deshalb übernehme ich diese neue Aufgabe sehr gerne“, so Anna-Maria Fritsch. Im Einklang mit den Wachstumszielen wird sie somit das Team der FRITSCH USA weiter verstärken.

Im Mai haben wir die Neueröffnung des FUSA Showrooms in Cranbury, New Jersey gefeiert. Das Technologie Center bietet Handwerksbäckern die Möglichkeit unsere Maschinen live in Aktion zu erleben. Unser Ziel mit dem FRITSCH USA Showroom ist es mit unseren Kunden gemeinsam neue Produkte zu testen und zu entwickeln und zugleich unser Wissen und unsere Leidenschaft zum Teig weiterzugeben. Wir zeigen durch unsere Vorführungen neue Produkttrends auf und arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen, um das beste Produkt für Ihr Konzept zu kreieren.

Im FRITSCH USA Showroom werden folgende Maschinen gezeigt:

ROLLFIX mini, ROLLFIX 600, ROLLFIX 700, Schneidtisch, EASYLINE.

Eric Tellier ist der neue Area Sales Manager für den französischen Markt. Mit seinen 14 Jahren Erfahrung in der Branche, bringt er nicht nur Erfahrung sondern auch Innovationskraft mit in diese Position.

„Ich bringe vor allem Kenntnisse des französischen Marktes mit, mein Netzwerk und meine persönliche Motivation das FRITSCH Markenimage zu stärken und Verkäufe zu fördern,“ erzählt Tellier. „Frankreich ist das Heimatland von Baguette und Croissant und FRITSCH bietet Lösungen an, Produktionen zu industrialisieren ohne das Know-How der Bäcker zu beeinträchtigen.“ 

Seine Verantwortung liegt in dem Aufbau einer ganzheitlichen und wachstumsorientierten Strategie für den französischen Markt. Seine größte Motivation liegt darin das FRITSCH Markenimage in Frankreich auszubauen und neue Lösungen für Handwerksbäcker, für den Mittelstand und für industrielle Lebensmittelhersteller anzubieten. Er freut sich auf seine neue Position und legt auf die Priorisierung der Bedürfnisse von selbstständigen Handwerksbäckern hohen Wert. 

“Bäckereiketten verändern wesentlich den französischen Markt,” berichtet er. „Ihre Anzahl an Filialen wachsen schnell und selbstständige Handwerksbäcker haben keine andere Wahl als ihr Marketingkonzept zu optimieren, sich regelmäßig zu erneuern und das Ziel zu verfolgen, best-mögliche Qualität zu liefern. FRITSCH bietet Lösungen für alle Beteiligten auf dem französischen Markt an, die Erfolg versprechen.“

Im Bild von links: Anna-Maria Fritsch (Gesellschafterin), Helmut Hirner (Geschäftsführer), Udo Bernhardt, Klaus Fritsch (Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender), Angelika Schäffel (Personalleitung), Elisa Robl (Gesellschafterin), Volker Bobach (Betriebsratsvorsitzender)Im Bild von links: Volker Bobach (Betriebsratsvorsitzender), Richard Appler, Anna-Maria Fritsch (Gesellschafterin), Gerhard Schlottner, Karin Gamm, Hilmar Flita, Gerhard Zehnder, Konstantin Senft, Helmut Hirner (Geschäftsführer), Hans-Friedrich Veh, Udo Bernhardt, Klaus Fritsch (Hauptgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzender), Elisa Robl (Gesellschafterin), Günther Kunz, Angelika Schäffel (Personalleitung)

„Wir können stolz darauf sein, dieses Jahr rund 120 Mitarbeiter die sich zusammen ganze 1830 Dienstjahre für FRITSCH engagiert haben, ehren zu dürfen. Es ist wirklich etwas Besonderes, wenn so viele Mitarbeiter einer Firma so lange die Treue halten.“

Mit diesen Worten eröffnete Klaus Fritsch, Aufsichtsratsvorsichtender und Hauptgesellschafter des Bäckereimaschinenherstellers FRITSCH, letzte Woche die Jubiläumsfeier zur Ehrung der diesjährigen Jubilare, die seit vielen Jahren ihr Herzblut für den Erfolg des Familienunternehmens einsetzen. Geschäftsführer Helmut Hirner, lobte besonders die Leistung der 10 Mitarbeiter, die seit 30, 35, 40 und 45 Jahren für FRITSCH im Einsatz sind. Für 30 Jahre Betriebszugehörigkeit wurden Hilmar Flita und Gerdhard Schlottner geehrt. Für 35 Jahre konnten Richard Appler, Günther Kunz, Konstantin Senft, Hans- Friedrich Veh und Gunnar ausgezeichnet werden. Karin Gamm und Gerhard Zehnder wurden für stolze 40 Jahre geehrt.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Herrn Udo Bernhardt, dem Leiter der Forschung und Entwicklung von FRITSCH. Seit 45 Jahren ist er durch viele Innovationen, wie die Erfindung der ersten vollautomatischen Brezelschlingmaschine, maßgeblich an der positiven Entwicklung von FRITSCH beteiligt.

Neue Lösungen für unsere Kunden benötigen kreative Formate. Mit dieser Leitidee nahm FRITSCH am 14. November an der Munich Business School (MBS) in München zum ersten Mal an einem sogenannten Hackathon unter dem Titelmit der Fokussierung auf "Predictive Maintenance" teil. Ausrichter dieser Veranstaltung waren, neben der MBS und FRITSCH, der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) und die Managementberatung UNITY.

Im Vorfeld der Veranstaltungen hatte FRITSCH als Praxisbeispiel Daten aus dem laufenden Betrieb unserer industriellen Pizzaanlage zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Daten entwickelten Teams unterschiedlicher Unternehmen Lösungsansätze für die vorausschauende Wartung. Mit Spannung wurden diese Ergebnisse dann beim Hackathon vorgestellt und im Kreis der Teilnehmer aus den Bereichen Service Management, Innovation, Business Development, Digitalisierung und Produktion angeregt diskutiert. Im Anschluss wurde der Gewinner des Hackathons, das Unternehmen Sentority, in Person von Marcus Goerke und Stephan Sommer-Schulz mit dem "Predictive Maintenance Hackathon Award 2017" ausgezeichnet.

Die teilnehmenden Personen von FRITSCH (Anna-Maria Fritsch, Ralf Schnitzmeier und Oliver Schwarzmann) zeigten sich begeistert von diesem Format und vor allem von den wirklich tollen Ergebnissen von Sentority. "Diese Veranstaltung wird mit Sicherheit nicht die letzte dieser Art für uns sein" kündigte Anna-Maria Fritsch, Leiterin des Strategischen Marketings, an.

Vielen herzlichen Dank an alle Organisatoren und Teilnehmer für eine gelungene Veranstaltung!

 

Weitere Informationen und Impressionen zu der Veranstaltung finden Sie hier:

https://www.munich-business-school.de/insights/2017/hackathon-predictive-maintenance/

https://www.facebook.com/Munich.Business.School/photos/a.403881418589.181980.49588193589/10155205653308590/?type=3&theater

https://twitter.com/MunichBSchool/status/931106770642178048

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