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Lieblingsprodukte unserer Teigtechnologen

Tim Beyer und das perfekte Dekor

Die Vielfalt der Kundenanfragen verlangt innovative Lösungen. Tim Beyer, der als Teigtechnologe bei FRITSCH tätig ist, gehört zu den Menschen, die dafür sorgen, dass die Bäckereien ihren Kunden auch in Zukunft neue leckere Produkte anbieten können.
Feingebäck - oft süß und manchmal herzhaft

Schon bei seinem letzten Arbeitgeber, einer industriellen Bäckerei, arbeitete Tim Beyer zum Teil mit den in Markt Einersheim gefertigten Anlagen. „Als Bäcker kennt man den namen FRITSCH ohnehin, denn nahezu jeder Bäcker hat meist eine ROLLFIX im Betrieb", berichtet Tim. Als er eine Stellenausscheibung von FRITSCH sah, nutzte er die Chance, um vom Hersteller zum Entwickler von Feingebäcken zu werden. Dabei sieht er einen klaren Trend hin zu mehr Qualität der verwendeten Rohstoffe und damit auch der fertigen Produkte.

Blätterteig ist touriert, das heißt der Grundteig enthält wenig bis gar kein Fett, dafür werden Fettschichten zwischen die einzelnen Teigschichten laminiert. „Hier entsteht die Lockerung des Teiges rein physikalisch durch die sich abwechselnden Teig- und Fettschichten", erklärt Tim. „Plunderteig wird ähnlich hergestellt, besteht aber meist aus weniger Schichten. Dafür enthält er etwas Hefe, die für die notwendige Lockerung sorgt", erklärt der Teigtechnologe: „Bei Hefeteig wird kein Fett eintouriert, sondern das Fett wird bereits dem Grundteig hinzugefügt. Dort sorgt allein die Hefe für die lockere Konsistenz des Teiges". Die Grundrezepturen für die Teige unterscheiden sich von Land zu Land. In Westeuropa sind Produkte aus Plunderteigen seht beliebt, während in Osteuropa mehr mit Blätter- und Hefeteigen gearbeitet wird. „Eine der ungewöhnlichsten Kombinationen, die mir bisher begegnet ist, war ein Blätterteig mit Hackfleisch-Kraut-Füllung", sagt Tim. „Natürlich für einen osteuropäischen Kunden", fügt er lachend hinzu.

 

„Meist leigt dem Feingebäck ein süßer Teig zu Grunde, selbst wenn am Ende herzhafte Produkte daraus entstehen. Blätterteig ist ein gutes Beispiel, denn er wurde bis vor wenigen Jahren zumindest in Deutschland nur für süße Snacks verwendet, während er heute mit verschiedenen Gemüse-, Fisch- und anderen herzhaften Füllungen verarbeitet wird", sagt Tim. Feingebäck vor allem aus Blätter- und Plunderteig für Croissants und gefüllte Taschen, aus Hefeteig für Schnecken und Saisongebäcken und manchmal auch aus Mürbeteig hergestellt.



"Die Vielseitigkeit der Tätigkeit hier finde ich faszinierend. Die Kunden kommen immer wieder mit ganz speziellen Anfragen und Anforderungen für die Fertigung ihrer landestypischen Produkte auf uns zu"

, erklärt Tim.


Vielseitige Möglichkeiten mit der MULTIFLEX L 700

ür das Erproben der unterschiedlichsten Feingebäcke steht Tim mit der MULTIFLEX L 700 ein ideales Werkzeug zur Verfügung. Die Bäckereimaschine verbindet in einer einzigen Produktionslinie den teigschoneden Stanz-Dreh-Prozess mit spezialisierten Zusatzwerkzeugen.

Die mit der MULTIFLEX L 700 verbundenen Möglichkeiten nutzt Tim vor allem, um mit verschiedenen Formen zu experimentieren. „Ein Beispiel dafür ist die Dekorschneidwelle für geflochtene Zöpfe. Sie schneidet die äußersten Ränder des Teiges so, dass sie nach dem Füllen und Längsschneiden so gefaltet werden können, dass die Tasche wie ein geflochtener Zopf aussieht", erläutert Tim.

„Mir kommt es vor allem darauf an, mit den vorhandenen Werkzeugen neue Ideen zu entwickeln und reproduzierbar herzustellen. Das erleichtert es, den Kunden neue Formen bei Feingebäcken näherzubringen“, erklärt der Teigexperte. Schleißlich müssen Kunden nicht unbedingt neue Geräte anschaffen, sondern nur geringfügige Änderungen vornehmen, um neue Produkte kreieren zu können. „Am Ende geht es uns darum, Kunden etwas Neues anzubieten, dass sie leicht übernehmen können", so Tim.







Wissenswertes über Tim Beyer

Tim ist gelernter Bäcker & arbeitet seit 2017 als Senior Teigtechnologe bei FRITSCH. Im Anschluss an seine Lehre arbeitete er 4 Jahre als Bäcker & entschied sich dann, eine 2-jährige Ausbildung an der Staatlichen Fachschule für Lebensmitteltechnik in Kulmbach zum Lebensmitteltechnologen zu absolvieren. Danach war er 4 Jahre bei einem Industriebäcker bei Schweinfurt tätig, ehe Tim zu FRITSCH wechselte, um neue Produkte mit innovativen Dekors zu entwickeln.

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