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Neuigkeiten aus dem Hause FRITSCH

Hier finden Sie alle aktuellen Neuigkeiten aus unserem Unternehmen und Informationen über unsere Produktinnovationen. Über die Filterfunktion haben Sie die Möglichkeit, nach Medientypen oder Jahreszahlen zu filtern.

25.-28. Mai 2017
Versailles, Frankreich

Seit vielen Jahren unterstützt FRITSCH den Kongress der AIBI (International Association of Plant Bakers) als Sponsor. Dieses Jahr fand der 35. AIBI Kongress in Versailles/Frankreich unter dem Motto "Bread and bake-off: Anticipation of consumer's expectations" statt. Die Organisatoren konnten sich über Rekordzahlen an Teilnehmern und Sponsoren freuen. Durch das hochwertige Vortragsprogramm renommierter Branchenkenner, wie Aline Clavellina - Vice President Grupo Bimbo, sowie ein unterhaltsames, kulturell interessantes Rahmenprogramm, verbrachten die über 200 Teilnehmer aus 19 Ländern 4 unterhaltsame und bereichernde Tage in Versailles.

Zum neuen AIBI Präsidenten für die kommenden 2 Jahre wurde Joseph Street (UK) gewählt. Wir gratulieren dem neuen Präsidenten herzlich zur Wahl und unterstützen ihn sehr gerne als Sponsor bei der Ausrichtung des AIBI Kongresses 2019 in Manchester.

Am 28. Oktober 2016 wurde zum 16. Mal der Eberhard Paech-Preis in Berlin an Peter Becker, dem langjährigen Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks, verliehen.

Mit diesem Preis werden seit 1970 im Abstand von jeweils drei Jahren Persönlichkeiten oder Personengruppen ausgezeichnet, die sich durch besondere Leistungen in den Bereichen Wissenschaft, Technologie, Qualitätsverbesserung, Marketing und um die Kunst um Brot und Backwaren verdient gemacht haben.

Neben der Ehrung von Peter Becker wurde auch Johann Lafer, der österreichische Koch, Fernsehkoch, Unternehmer und Sachbuchautor mit dem Sonderpreis der Vereinigung der Backbranche e.V. geehrt. In diesem Jahr trat FRITSCH als Hauptsponsor bei diesem renommierten Branchenevent auf.

Bereits am 27. Oktober traf sich abends eine ausgewählte Runde zum entspannten Get Together und regen Austausch über die Entwicklungen innerhalb der Branche in den Räumen des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. Am darauffolgenden Tag eröffnete Christoph Engelke, Mitglied des Kuratoriums der Eberhard Paech-Preis-Stiftung, die Preisverleihung vor knapp 200 ausgewählten Gästen der Backwarenbranche in dem Atrium der Deutschen Bank. Im Anschluss begrüßte Klaus Fritsch, Vorsitzender des Aufsichtsrats der FRITSCH Holding AG, die Teilnehmer. In seinem Grußwort hob er die Bedeutung der, durch die Vereinigung der Backbranche e.V., vor vielen Jahren initiierten Ausbildung von handwerklichen Bäckern zu Bäckereitechnikern hervor. FRITSCH hat von der Qualifikation dieser Spezialisten über viele Jahre profitiert, insbesondere bei der Entwicklung von innovativen Maschinen- und Anlagenkonzepten, mit denen qualitativ hochwertige Backwaren kostengünstig hergestellt werden konnten. Zudem betonte Klaus Fritsch, es sei für das Unternehmen eine Ehre, für eine solch renommierte Veranstaltung und in einem schönen Ambiente als Hauptsponsor zu einem guten Gelingen beitragen zu dürfen.

Die Laudatio auf FRITSCH hielt ein langjähriger Freund des Unternehmens, Herr Prof. Dr.-Ing. Stephan Reimelt, President von GE Germany & Austria. Er betonte: "Für mich als Begleiter dieser Branche ist das Zukunftsweisende der Firma FRITSCH immer präsent gewesen, da sie sich nicht vorrangig mit der Maschine, sondern mit dem Produkt beschäftigt haben. Das Credo war immer: nicht die Backware muss sich der Maschine anpassen, sondern die Maschine den Besonderheiten der Backware. Nichts hat FRITSCH so nachhaltig geprägt, wie der eigene Anspruch, den Marktveränderungen gerecht zu werden. Sei immer nah bei dem Kunden - verstehe ihn und sein Geschäftsmodell."

Spende der Firma FRITSCH für Boulderwand in der Grundschule Markt EinersheimDank einer Spende der Firma FRITSCH ist die Grundschule Markt Einersheim um eine Attraktion reicher. Freuen sich mit den Kindern über die neue Boulderwand: (v.l.n.r.): Christian Dorfhuber (Leiter Produktion), Anna-Maria Fritsch (Miteigentümerin und Prokuristin), Helmut Hirner (Geschäftsführer FRITSCH) und Schulleiter Matthias Schuhmann.

Ein kleines Schulfest wurde in Markt Einersheim gefeiert, als in der Grundschule die neue Kletterwand freigegeben wurde. Kraft und Geschicklichkeit ist nun von den Kindern gefordert, die sich hochhangeln und somit beispielsweise in den Pausen austoben können.

Vertreter der Firma Fritsch, die in der Planung und bei der Ausführung halfen und durch eine Spende die Anschaffung ermöglichten, kamen in die Grundschule Hellmitzheimer Bucht. Mit Bürgermeister Herbert Volkamer und Lehrern durchschnitten sie das Band und bewunderten erste Kletterkünste der Schüler, teilt Schulleiter Matthias Schumann der Presse mit.

Es handelt sich um eine so genannte Boulderwand. "Bouldern boomt. Unter Bouldern versteht man das horizontale Klettern an einer künstlichen Kletterwand ohne Seilsicherung ideal für die Pause", erläutert der Rektor.

Die Schüler trugen mit ihren Laufleistungen und Sammelergebnissen ihres Sponsorenlaufs mit 3300 Euro maßgeblich zum Erwerb ihrer neuen Klettermöglichkeit bei. Aber ohne weitere Hilfe wäre das Projekt wohl nicht zustande gekommen. Da schaltete sich das örtliche Unternehmen Fritsch ein und finanzierte das Vorhaben mit rund 6000 Euro. Den Rest notwendig sind rund 10 000 Euro übernimmt die Schule, so Schumann.

Zudem unterstützte der Bäckereimaschinenhersteller den Schulleiter mit Beratung und letztendlich dem Versprechen, ein Edelstahldach für die Wand zu produzieren. "Ein Glücksfall für Schule und Marktgemeinde", so Matthias Schumann. Die Gemeinde sorgte für Instandsetzung und Fallschutz der Kletterecke mit einem 40 Zentimeter tiefen Kieselbett.

Die Planung und der Bau wurde an die Firma Simply Rock in Eibelstadt übertragen, die gemeinsam mit der Schulleitung und der Firma Fritsch ans Werk ging und die Boulderwand im Pausenhof der Grundschule aufbaute. Bei der Einweihungsfeier präsentierten sie die drei Meter hohe und rund 9,50 Meter breite Kletterwand mit ihrer Kletterecke, den überhängen, den farblich differenzierten Kletterrouten und über 200 Griffen.

Nach der Schulhymne der 91 Grundschüler dankte Rektor Schuhmann den Helfern. Die Klassensprecher überreichten ein "Danke-Poster" an Anna-Maria Fritsch und ein Sponsorenschild an Helmut Hirner, dem Vorstandsvorsitzenden der Firma. Im selbstgedichteten Kletterwandlied fassten die Kinder die Entstehung ihrer Wand humorvoll zusammen. Nun endlich war der Moment gekommen, bei dem Schulleiter, Bürgermeister, Sponsoren und Kletterwandbauer die Absperrung durchtrennten und so die Attraktion freigaben.

Geschäftsführer Helmut Hirner und Aufsichtsratsvorsitzender Klaus FritschFoto zum Artikel "Mit Herz und Verstand" aus der Kitzinger Zeitung vom 6. Juli 2016 (Ralf Dieter)

Zeitungsartikel vom 06. Juli 2016 | Quelle: Kitzinger Zeitung, Redaktionsmitglied RALF DIETER

Wer im Export erfolgreich sein will, darf die Beziehungsebene nicht unterschätzen.

Er hat viel zu erzählen, weil er viel von der Welt gesehen hat. Klaus Fritsch war in seiner Zeit als Geschäftsführer durchschnittlich 80 Tage pro Jahr im Ausland. Die Geschäftsreisen haben den heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden des Markt Einersheimer Backanlagenherstellers geprägt. "Ich kann es nur jedem empfehlen, Auslandserfahrungen zu sammeln."

Von Grönland bis Neuseeland: Die Anlagen Made in Mainfranken stehen tatsächlich auf jedem Kontinent. 1996 hat Fritsch die erste von vier Niederlassungen außerhalb Deutschlands eröffnet in den USA. Von den rund 600 Mitarbeitern sind heute etwa 120 permanent mit dem Exportgeschäft verknüpft sei es im Vertrieb, als Monteure vor Ort oder als Mitarbeiter in einer der Niederlassungen. Ob England, USA, Polen oder Russland: Fritsch ermutigt seine Mitarbeiter, zumindest ein paar Wochen an einem dieser Standorte zu arbeiten.

Zum Mittagessen Trinkspiele

Josef Hoos ist seit den 80er Jahren der Cheftechniker im Haus. Jede zweite Woche ist er unterwegs, vor allem im europäischen Ausland, manchmal auch in übersee. "Als Techniker hat man bei den Kunden vor Ort einen Vorsprung in Sachen Glaubwürdigkeit", sagt er. Andie Gebräuche vor Ort musste er sich auch erst einmal gewöhnen. Hoos erinnert sich an einen Verhandlungsmarathon in Russland. Zum Mittagessen gab es bereits Trinkspiele mit Wodka, beim Abendessen wieder. "Mir ging es danach nicht wirklich gut", sagt er und lacht. Aber eines hat er nicht nur durch diese Episode gelernt: Es geht im Geschäftlichen immer auch um die Beziehungsebene. Selbst bei großen Aufträgen. Klaus Fritsch kann dem nur zustimmen. "Die emotionale Ebene ist entscheidend." Er hat im Lauf der Jahrzehnte jede Menge freundschaftliche Kontakte aufgebaut, beispielsweise zu japanischen Geschäftspartnern auch wenn der Anfang hart war. "Vier Jahre haben wir Klinken geputzt", erinnert er sich. Vier Jahre lang hat die Firma den japanischen Markt sondiert, immer wieder bei dem führenden Backwarenhersteller vorgesprochen, die Baupläne für die Anlage immer wieder an die teils extrem peniblen Wünsche angepasst. Vier bis fünf Mal pro Jahr war er zu der Zeit vor Ort, hat sich mit den Geschäftspartnern auch privat getroffen und sie nach Deutschland eingeladen. Es hat sich gelohnt. "Man muss das Vertrauen der Kunden gewinnen, um langfristig Erfolg zu haben." Nur mit Herz und Verstand könnten Verhandlungen zu einem guten Abschluss geführt werden.
Manchmal sind Verhandlungen der pure Luxus, manchmal ist auch pure Ausdauer gefragt. Von Kundeneinladungen zum delikaten Abendessen in Japan für umgerechnet 4000 Euro bis hin zu einem neunstündigen Verhandlungsmarathon ohne Getränke und Essen hat Fritsch schon alles erlebt. Statt auf schnelle Erfolge setzt er auf langfristige Beziehungen und loyale Kunden. Robust und solide sind zwei Schlagworte, die er gerne verwendet. Ein kontrolliertes Wachstum hat sich die Markt Einersheimer Firma auf die Fahnen geschrieben. Schritt für Schritt will sie neue Märkte erschließen. Die Priorität liegt auf dem europäischen Markt. Etwa 50 Prozent des Exports verteilt sich auf die Staaten zwischen Portugal und Russland. Je 25 Prozent gehen nach Asien und Amerika. In Teilen Afrikas sieht Fritsch durchaus Potenzial. "Aber es ist schwer, dort Personal hinzubekommen und fähige Handelspartner zu finden."

Jeder Markt ist anders

In den arabischen Ländern ist ihm das gelungen. Bis ins Jahr 2000 war Fritsch dort so gut wie nicht vertreten. Durch den richtigen Vertriebspartner vorOrt, der über die notwendigen Kontakte verfügt und die jeweilige Mentalität kennt, hat die Firma Fuß gefasst. "Seit dieser Zeit verkaufen wir dort unsere Produkte." Im Vorfeld eines jeden Auftrages muss sich die Firma allerdings auf die jeweiligen Besonderheiten einstellen. "Jeder Markt ist ganz anders", betont Fritsch. In Südamerika wollte ein Kunde unbedingt Doppelbrötchen herstellen, im Iran wird ein völlig anderes Mehl verwendet als in Europa, in Südeuropa werden Backwaren mit süßen Füllungen bevorzugt. "Jeder Kunde hat eine andere Vorstellung von seinem Produkt", bestätigt Josef Hoos. Es macht ihm nicht viel aus. "Das macht unser Leben doch erst interessant."
Genau hinschauen, viele Gespräche führen, ein Gespür für Land und Leute entwickeln: "Die saubere Aufnahme eines Projektes ist die halbe Miete", sagt Fritsch. Wie ist die Temperatur in der Backstube in Santiago de Chile? Welche Rohstoffe werden in Teheran verwendet? Welche Maschinen wurden bislang in der Fabrik in Tokio verwendet? Die Rahmenbedingungen beim Kunden werden im Kitzinger Technologie Center möglichst naturgetreu nachgestellt. Um überraschungen vor Ort zu vermeiden, wird jede bestellte Anlage auf Herz und Nieren getestet, bevor sie ausgeliefert wird.
Dort, am Goldberg, ist die Welt quasi zu Gast bei Fritsch. Mindestens dreimal in der Woche ist ein Kunde aus beispielsweise Chile, China oder einem anderen exotischen Land zu Gast, schaut sich die neuesten Entwicklungen an und bespricht mit den Mitarbeitern vor Ort seine Wünsche. Etwa 20 Mitarbeiter sind speziell für die Betreuung der Kunden vor Ort abgestellt, nicht selten werden Dolmetscher angefordert.

Immer weiter wachsen

Klaus Fritsch will bei seinen Exportgeschäften nichts dem Zufall überlassen. Seine Vision: Immer weiter wachsen. Langsam, aber beständig. Zurzeit macht der Export etwa drei Viertel des Umsatzes aus, der bei rund 100 Millionen Euro im Jahr liegt. Der 60-Jährigehat sich kürzlich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen, die Geschäftsleitung an Helmut Hirner übergeben. Die Kinder von Klaus Fritsch sollen das Familienunternehmen spätestens in zehn Jahren in vierter Generation fortführen. Wenig verwunderlich: Auslandserfahrungen haben alle drei schon gesammelt.

 

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Mit Maschinen des fränkischen Unternehmens Fritsch werden überall auf der Welt Backwaren hergestellt.

Ein Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 17. Juni 2016.

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Girl's Day bei FRITSCH„Beim sogenannten „Anreißen“ ist Fingerspitzengefühl und Genauigkeit gefragt“, erklärt Daniel Weinmann, Ausbilder bei FRITSCH (Mitte). Foto: FRITSCH

Schleifen, Bohren, Schweißen, Hämmern. Das ist nicht nur etwas für Jungs. Auch immer mehr junge Frauen interessieren sich für technische Berufe. Eine gute Gelegenheit, in klassische Männerberufe aus Handwerk, Naturwissenschaften und Technik zu schnuppern, bietet der Girls Day.

Der Bäckereimaschinenhersteller FRITSCH aus Markt Einersheim beteiligte sich in diesem Jahr schon zum sechsten Mal an der bundesweiten Aktion und das aus Äberzeugung. "Jährlich vergeben wir zehn Ausbildungsplätze im gewerblichen Bereich. Bewerbungen von jungen Frauen sind ausdrücklich erwünscht", erklärt Veronika Eydel, Ausbildungsverantwortliche bei FRITSCH.

17 Mädchen haben in diesem Jahr ihre Chance genutzt, bei FRITSCH die Berufe Industriemechaniker, Elektroniker / Mechatroniker oder Technischer Produktdesigner kennenzulernen. Aufgeteilt, in drei Gruppen, durften die Mädchen alle Abteilungen durchlaufen. Äberall waren alltägliche Arbeiten vorbereitet. So wurde am PC ein 3D Modell eines Handyhalters konstruiert. Bei den Elektronikern hatten die Mädchen die Möglichkeit, sich an den "heißen Draht" zu wagen, indem sie dieses elektrische Geschicklichkeitsspiel bauen durften. Dazu wurden verschiedene Bauteile erst gelötet und mussten anschließend richtig miteinander verdrahtet werden. Mit Hammer und Bohrer fertigten die Mädchen bei den Mechanikern einen Briefbeschwerer in Würfelform. "Die Mädchen stehen den Jungen in nichts nach, sind im Umgang mit den Werkzeugen sogar etwas gefühlvoller", stellte Daniel Weinmann, Ausbilder der Feinwerkmechaniker bei FRITSCH, fest. "Unsere männlichen Auszubildenden sind anfangs im Umgang mit Maschinen nicht erfahrener", fügte er hinzu.

Das Fazit der Mädchen in der Feedbackrunde am Ende des Tages war einstimmig. Der Girls Day ist eine gute Gelegenheit, Einblicke in die Berufe zu bekommen und verschiedene Arbeitsplätze kennenzulernen. Vor allem das Ausprobieren der Maschinen, Werkzeuge und Programme fanden alle interessant. Gut die Hälfte der Mädchen konnte sich nach diesem Tag vorstellen vielleicht doch einen technischen Beruf zu ergreifen oder durch ein Praktikum bei FRITSCH die Erfahrung zu vertiefen.

Zum Auftakt des 90jährigen FRITSCH Jubiläums ist FRITSCH in der 2. Ausgabe 2016 des IHK Magazins "Wirtschaft Mainfranken" unter dem Ausgabenmotto "Mensch & Management" auf dem Titelbild und mit der Titelstory abgebildet.

Inhaltlich befasst sich dieser Artikel mit der Historie von FRITSCH, der Führung des Unternehmens durch Helmut Hirner als neuer Geschäftsführer, die Konzentration auf die Aufsichtsratstätigkeit von Inhaber Klaus Fritsch sowie die Einführung von Anna-Maria Fritsch als nachfolgende Generation ins Familienunternehmen.

Eine bewährte Technologie bleibt nur dann führend, wenn man sie ständig verbessert. Diese Maxime erklärt die Leidenschaft, mit der bei der FRITSCH GmbH immer wieder neue Innovationen in bekannte Anlagen integriert werden. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Hochleistungslinie IMPRESSA croissant, die  in einer neuen Leistungsgeneration vorgestellt wird: Kompakter, aber dennoch leistungsstark, flexibel und gewohnt wartungsfreundlich. Mit der IMPRESSA croissant können nicht nur Croissants, sondern die ganze Palette von gewickelten Gebäcken von Bamberger Hörnchen über Schweizer Gipfel bis zu Salz-, Laugen- und Körnerstangen in ausgezeichneter Qualität und hoher Stückzahl vollautomatisch gefertigt werden.

Die Innovation im aktuellen Modell ist ein neues, patentiertes System, welches das Stanzen und Drehen von dreieckigen Teigstücken in einem fließenden Arbeitsschritt ermöglicht. Das neue System trägt daher den Namen CCT (Croissant Cutting and Turning) und ist eine Weiterentwicklung der bekannten FRITSCH-Systeme. Dabei stanzt eine Rotationsguillotine immer gleich eine ganze Reihe von Teigstücken aus, dreht sie und richtet sie auf Wickelabstand aus. Dieses Stanzen und Drehen in einem Schritt erzeugt eine hohe Form-, Gewichts- und Lagegenauigkeit und schafft damit die optimale Voraussetzung für eine saubere Weiterverarbeitung und qualitativ hochwertige Endprodukte. Ein weiteres Plus: Weniger mechanische Arbeitsschritte erfordern weniger Energie. Die neue IMPRESSA croissant ist deutlich energiesparender als ihr Vorgängermodell.

Zum Herstellen von Croissants sind neben dem Stanzen und Drehen noch weitere Arbeitsschritte zu bewältigen, die auf den FRITSCH-Anlagen mit höchster Prozesssicherheit und Genauigkeit ausgeführt werden:

  • Laminieren: Das erledigt bei der IMPRESSA croissant der bewährte LAMINATOR 3000. Zwischen 3 und 144 Teig-Fett-Schichten sind möglich.
  • Füllen: Je nach Art der Füllung lassen sich an variablen Punkten der Prozessfolge unterschiedliche Füllgeräte von FRITSCH integrieren.
  • Wickeln: Für eine hochgenaue Wicklung sorgt der Vakuumwickler CSV. Er fixiert die Teiglinge von unten mit Vakuum, so dass ein präziser Einschlag jederzeit sichergestellt und beste Voraussetzungen für eine exakte Schlusslagenpositionierung gegeben sind.
  • Biegen: Auch das Biegen der Croissants läuft bei FRITSCH vollautomatisch ab. Dabei ist die ganze Vielfalt unterschiedlicher Biegungen bis hin zum geschlossen rundgebogenen Produkt exakt nach Vorgabe und stets unter Sicherstellung der Lagegenauigkeit möglich.

Die IMPRESSA croissant ist "Hightech made in Germany", die einen sicheren und dauerhaft reproduzierbaren Prozess gewährleistet. Mit ihrer kompakten Bauweise, in der alle Arbeitsschritte vom unbearbeiteten Teigblock bis zum fertigen Croissant erledigt werden, eignet sich diese Hochleistungslinie auch für den mittelgroßen Backbetrieb.

Neuer Geschäftsführer bei FRITSCH Helmut HirnerDer neue Geschäftsführer Helmut Hirner

Helmut Hirner strebt "nachhaltiges Wachstum" für das Familienunternehmen an

Der renommierte Bäckereimaschinen-Hersteller FRITSCH hat ab dem 01. Oktober 2015 einen neuen Geschäftsführer den 55jährigen Helmut Hirner. Der Aufsichtsratsvorsitzende der FRITSCH-Gruppe, Klaus Fritsch, nutzte am 14. September die iba-Pressekonferenz seines Unternehmens, um den diplomierten Maschinenbau und Wirtschaftsingenieur Hirner als neuen Vorstandsvorsitzenden der FRITSCH Holding AG vorzustellen. Gleichzeitig mit der Holding wird Helmut Hirner auch die operative Führung aller acht zur FRITSCH-Gruppe gehörenden Einzelfirmen übernehmen. Damit löst der Manager mit großer Mittelstanderfahrung Dr. Ulrich Brahms ab, der den Chefposten bei FRITSCH seit Mai 2013 begleitet hatte.

Klaus Fritsch erläuterte hierzu: "Die Aufgabe von Dr. Brahms war es, das Unternehmen, das sich in gewissen Schwierigkeiten befand, umzustrukturieren und wieder auf Kurs zu bringen." Aus diesem Grund sei das Engagement von Dr. Brahms von Beginn an als Interimslösung vorgesehen gewesen. "Wir haben dieses Ziel vollständig erreicht und dafür danke ich Dr. Ulrich Brahms ausdrücklich", betonte Klaus Fritsch und fügte an: "Wir wollen die Führung der Firma langfristig besetzen. Deshalb freuen wir uns, dass wir Helmut Hirner gewinnen konnten und möchten mit ihm das Familienunternehmen FRITSCH in eine sichere Zukunft der vierten Generation führen." Als ungefähren Zeithorizont für das Engagement des neuen Geschäftsführers nannte der Aufsichtsratsvorsitzende das 100jährige Firmenjubiläum im Jahr 2026.

Die ebenfalls anwesende Anna-Maria Fritsch, Tochter von Klaus Fritsch und Leiterin der Abteilung Werkzeugbau der FRITSCH GmbH, stimmte dem voll zu und ergänzte, dass sie sich bereits auf die Zusammenarbeit mit Helmut Hirner freue. Der neue Vorstand kann quasi Spezialist für die Geschäftsführung in mittelständischen Familienunternehmen gelten. Von 2006 bis 2015 war er zum Beispiel Vorsitzender der Geschäftsführung des Maschinen- und Anlagenbauers Waldner GmbH & Co. KG in Wangen/Allgäu. Als erste Ziele für seine Tätigkeit nannte Helmut Hirner: "Ein nachhaltiges Wachstum und eine Stärkung der Marktposition der FRITSCH-Gruppe".

FRITSCH erhält den iba-Award 2015 für den MULTITWIST

Dem Teigverarbeitungssystem MULTITWIST der FRITSCH GmbH ist in München einer der begehrten "iba Awards 2015" zuerkannt worden. Die unabhängigen Fachjury unter der Schirmherrschaft des Branchenmagazins "Backtechnick europe" würdigte damit vor allem das neue Werkzeug, mit dem der MULTITWIST vollautomatisch geknotete Gebäcke herstellen kann. Anna-Maria Fritsch, Prokuristin der FRITSCH GmbH, nahm den Preis am 14. September auf dem Messegelände in Riem entgegen und dankte für die "Wertschätzung, die mit Vergabe dieser renommierten Auszeichnung verbunden ist". Mit den iba-Awards werden alle drei Jahre "die besten Innovation für Großbetriebe der Backbranche ausgezeichnet, die erstmals auf einer Messe dem breiten Publikum vorgestellt wurden".

Die FRITSCH GmbH zeigte an ihrem iba-Stand den seit 1999 am Markt befindlichen MULTITWIST mit einem neu entwickelten Werkzeug, das die Herstellung von geknoteten Gebäcken wie etwa Brezelknoten oder Laugenknoten in einem kontinuierlichen, automatischen Prozess ermöglicht. Dass es den Entwicklungsingenieuren von FRITSCH gelungen ist, den dafür notwendigen hochkomplexen Bewegungsablauf störungsfrei mechanisch nachzubilden, fand die volle Anerkennung der sechsköpfigen Fachjury. Jurymitglied Norbert Lötz, der die Preisvergabe begründete, hielt es für besonders bemerkenswert, dass der Teigstrang nicht nur in sich selbst verflochten, sondern "auch von unten durchgeführt" wird. "Das ist quasi der Vorstoß in die dritte Dimension", erläuterte das Mitglied der Geschäftsführung der Harry-Brot GmbH.

Insgesamt wurden nur fünf iba-Awards verliehen. Das zeigt den hohen Stellenwert dieser Auszeichnung. Die Preisvergabe fand am Stand des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) auf der iba statt und ZV-Präsident Peter Becker ließ es sich nicht nehmen, die Urkunde persönlich an Anna-Maria Fritsch zu überreichen. Die für die Vergabe der iba-Awards verantwortliche Fachjury, bestand aus folgenden Mitgliedern:

  • Prof. Thomas Becker, Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung, Landnutzung und Umwelt der Technischen Universität München,
  • Prof. Michael Kleinert, Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW,
  • Norbert Lötz, Mitglied der Geschäftsführung der Harry-Brot GmbH, Schenefeld,
  • Willy Weiler, ehem. Geschäftsführer der Wback GmbH, Bönen,
  • Erich Meyer, Fachredakteur von "Backtechnik europe",
  • Dirk Waclawek, Chefredakteur von "Backtechnik europe" und "BackJournal".

Auszeichnung für Anlagen und verfahrenstechnische Innovationen der internationalen Lebensmittel- und Zulieferindustrie Verleihung auf der Anuga FoodTec 2015 in Köln

(DLG). Die Fritsch GmbH aus Markt Einersheim ist jetzt von der DLG (Deutsche Land-wirtschafts-Gesellschaft) zusammen ihren Partnern auf der Anuga FoodTec, der inter-nationalen Fachmesse für Lebensmittel- und Getränketechnologie in Köln, mit dem In-ternational FoodTec Award ausgezeichnet worden. Der renommierte Preis wurde in diesem Jahr an 18 Innovationsprojekte aus der internationalen Lebensmittel- und Zu-lieferindustrie verliehen. Jeweils neun Innovationen erhielten den International FoodTec Award in Gold und den in Silber. Zu den Preisträgern gehören Unternehmen aus Dänemark, Kanada, den Niederlanden, Österreich und Deutschland.

International FoodTec Award in Gold: Fritsch GmbH (Markt Einersheim/Deutschland) "Schlingmaschine Multitwist"

Die Herstellung von Einstrangzöpfen aus Laugen- oder Brötchenteig zählt zu den arbeits- und zeitintensivsten, gleichzeitig aber auch anspruchsvollsten Formen in Bäckereibetrieben. Bisher wurden Einstrangzöpfe manuell oder aus einem Teigstück in Form gepresst anstatt geschlungen, was mit erheblichen Einbußen hinsichtlich Form und Charakter der Endprodukte verbunden war. Mit dem Teigverarbeitungssystem MULTITWIST hat die Firma FRITSCH eine Anlage geschaffen, mit der die vollautomatische Herstellung eines Teiglings möglich ist, insbesondere die Herstellung eines sogenannten Einstrangzopfes, wie von Hand gemacht. Dabei werden alle fünf erforderlichen Arbeitsschritte mechanisch abgebildet von der Strangherstellung bis zum Schlingen des perfekten Einstrangzopfes und dem geordneten Ablegen auf dem Gärgutträger. Mittels unterschiedlichen mit RFID-Modulen überwachten und innerhalb von drei Minuten austauschbaren Werkzeugen bietet die Anlage eine enorme Flexibilität. Zum einen kann die Leistung der Zopfschlinganlage durch Parallelschaltung von bis zu acht Modulen erweitert werden. Zum anderen können auf der Maschine neben Einstrangzöpfen auch Brezeln, Ringe, Stangen oder flache Gebäcke wie z.B. Pizzazungen und Streuselfladen hergestellt werden.

International FoodTec Award

Der International FoodTec Award wird in dreijährigem Turnus vergeben. Er wird von der DLG in Kooperation mit folgenden Fach- und Medienpartnern verliehen: der EFFoST (European Federation of Food Science and Technology) und der Anuga FoodTec, den im Deutschen Fachverlag (Frankfurt a.M.) erscheinenden Fachzeitschriften "Fleischwirtschaft" und "Fleischwirtschaft international", den im Verlag Th. Mann (Gelsenkirchen) erscheinenden Fachzeitschriften "European Dairy Magazine" und "Deutsche Milchwirtschaft", der im Bücker Fachverlag (Bad Breisig) erscheinenden Fachzeitschrift "FOOD Lab - Qualitätsmanagement, Analytik und Nachhaltigkeit", der im DLG-Verlag erscheinenden Fachzeitschrift "DLG-Lebensmittel" sowie der im LT Food Medien-Verlag (Hamburg) erscheinenden Fachzeit-schrift "Lebensmitteltechnik".

Südback 2017

23. - 26. September
Stuttgart, Deutschland